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Gesundheitspolitik

In der Diskussion zur Abstimmung über die Integration der Komplementärmedizin vom 17. Mai 2009 wurden fast nur finanzielle Argumente vorgebracht. Ohne das Ziel der Therapie (Gesundheit) zu definieren, wurde die Schulmedizin als effizient und die komplementären Methoden als ineffizient dargestellt. Die Studien zugunsten der Komplementärmedizin wurden negiert, über die Grenzen der Schulmedizin wurde nicht gesprochen. Insbesondere wurde nicht aufgezeigt, dass jede Therapie immer von einem spezifischen Menschenverständnis abhängt und dass mit dem vorherrschenden mechanistisch-reduktionistischen Menschenbild weder die Phänomene des Lebendigen und des Geistigen noch Gesundheit und Krankheit erklärt werden können. Auch die Schulmedizin hängt mit ihrer einseitig materialistischen Sichtweise einem überholten Weltbild an. Wenn wir aber die Probleme im Gesundheitswesen lösen wollen, müssen die Grundlagen der Therapiesysteme offengelegt und diskutiert werden, muss letztlich ein Menschenverständnis entwickelt werden, welches die Erkenntnisse der modernen Forschung berücksichtigt.

GRUNDLAGEN

FORDERUNGEN

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Das Ziel aller politischen Massnahmen einer Demokratie muss die Gesundheit der Menschen, des Staates und der Welt sein.

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Um eine klare Diskussion zu ermöglichen, müssen alle am Gesundheitswesen Beteiligten ihre Gesundheitsdefinitionen darlegen.

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Heute wird in den Medien durch Wirtschaft und Forschung ein - unwissenschaftliches - mechanistisches Menschenbild vermittelt und als menschliches Lebensziel einzig Wohlsein (Konsum, Wohlfahrt) und Sicherheit (Macht) propagiert. Die wirtschaftlichen und politischen Probleme machen aber deutlich, dass diese Sichtweise dem Leben nicht gerecht wird, dass damit die anstehenden Probleme nicht gelöst werden können.

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Echte Wissenschaft muss das Geistige anerkennen und erforschen. Sie muss den Menschen als bewusstes, verantwortungsvolles, sich entwickelndes Wesen wahrnehmen. Sie muss ein ganzheitliches Verständnis der Welt entwickeln und erkennen, dass die reduktionistische Betrachtungsweise unwissenschaftlich ist.

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Der Mensch benötigt ein spezifisches Umfeld, um sich wesensgemäss entwickeln zu können.

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Wenn die Demokratie nicht zugrunde gehen soll, muss der Staat alles daran setzen, das Denken und die öffentliche Diskussion über das Wesen des Menschen anzuregen, Bewusstsein und Eigenverantwortung zu fördern.

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Es ist ungerecht, unseren Nachfahren und der dritten Welt die Zeche für unseren egoistischen Lebensstil aufzubürden.

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Verursacherprinzip statt Symptomtherapie in Energie-, Verkehrs- und Agrarpolitik. Unterstützung von nachhaltiger, die Vielfalt fördernde Wirtschaft und Landwirtschaft, Energiebesteuerung statt Besteuerung von Arbeit, Unterstützung von dezentraler ökologischer Energieproduktion.

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Solidarität ist nur möglich zwischen Leuten mit denselben Zielen. Es ist deshalb nicht legitim, wenn willkürlich eine Grundversorgung definiert wird und dadurch Menschen finanziell ein Therapiesystem unterstützen müssen, dessen Prinzipien sie ablehnen. Staat und Krankenkassen dürfen die Menschen nicht bevormunden.

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Eigenverantwortung durch freie Wahl des Weltbildes, des entsprechenden Therapiesystems und der entsprechenden Krankenversicherung

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Vermehrte staatliche Organisation und Fürsorge kann zur Entmündigung und Abnahme der Eigenverantwortung führen (z.B. Lichtsignalanlagen, Krankenkassenwahl, HMO-Modelle, Spitex...)

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Förderung des Verantwortungsbewusstseins und der sozialen Kontakte

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Der Staat darf nicht über das Weltbild des einzelnen Bürgers entscheiden. Heute werden willkürlich gewisse Therapiesysteme als unterstützungswert, andere als offenbar ineffizient betrachtet. Die Beurteilung der Effizient von therapeutischen Systemen ist aber schwierig und von der Definition des zu erreichenden Zieles abhängig. Das muss jeder für sich entscheiden. Es ist nicht richtig, wenn der Staat willkürlich ein spezifisches Weltbild und gewisse Therapiesysteme unterstützt.

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Rechtliche und finanzielle Gleichstellung aller Therapiesysteme.

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Katastrophen in Politik und Umwelt nehmen offensichtlich zu und können mit dem bisherigen mechanistischen Massnahmen nicht bewältigt werden (Terrorismus, Resistente Bakterien, chronische Krankheiten, psychische Störungen, Umweltkatastrophen, Kosten im Gesundheitswesen.

 

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Die Ursache der zunehmenden Probleme liegt im reduktionistischen mechanistischen Menschenverständnis, das den Menschen, sein Denken und Handeln als zufällige Summe von chemischen Reaktionen betrachtet. Damit wird ihm ein eigenes Wesen, Wirklichkeit, Freiheit und insbesondere jede Verantwortung abgesprochen.

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Im Kontakt mit den potenzierten Mitteln können die Menschen die Wirksamkeit des Geistigen erfahren und können dadurch angeregt werden, das mechanistisches Weltbild zu hinterfragen und ein ganzheitliches Menschenbild zu entwickeln.

 

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Förderung der Diskussion über Menschenbild und gesellschaftliche Vorstellungen

Organisation von Diskussion und Vorträgen

Stellungsnahmen durch Verbände und Homöopathen in Medien zu politischen Geschäften, wo eine ganzheitliche Sichtweise fehlt.

Der Staat soll die Grundlagen der menschliche Entwicklung unterstützen: nicht Wohlsein und Sicherheit, sondern Denkfreiheit (liberté), Rechtsgleichheit (égalité) und gesellschaftliche Verantwortung (fraternité). Er soll die Entwicklung von spezifischen menschlichen Fähigkeiten un terstützen: Kreativität, Verantwortung, Bewusstsein