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Homöopathie

Im griechischen Mythos wird folgendes überliefert: „Achilles hatte den König Telephos im Zweikampf verwundet. Da die Verletzung nicht heilen wollte, fragte man das Orakel von Delphi um Rat. Dieses sprach: “Was die Wunde schlug, wird sie heilen.“ Man schabte deshalb Rost vom Schwert des Achilles in die Wunde und siehe da, sie heilte.“ „Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden.“ Dieses Heilgesetz entdeckte vor 200 Jahren der norddeutsche Arzt Samuel Hahnemann erneut und nannte es "Homöo-pathie" = "ähnlich-leiden".

Bei seiner Suche nach spezifischen Arzneimitteln, welche möglichst schnell, aber ohne Verschlimmerungen wirken sollten, verdünnte Hahnemann seine Mittel immer stärker. Dabei stellte er fest, dass die Mittel nicht weniger, sondern sogar stärker wirkten, potenter waren, wenn sie chen den Verdünnungen rhythmisiert d.h. geschüttelt oder verrieben wurden. Hahnemann nannte sie deshalb „Potenzen“.

Solche Mittel wirken sogar, wenn sie gar keine Substanz mehr enthalten. Offenbar wirken nicht die materiellen Bestandteile, sondern die Idee, das geistige Prinzip der Ausgangssubstanz (Metall, Salz, Pflanze, Tier, ...). Durch das Potenzieren kann seine Wirkung verstärkt werden. Milchzucker und Wasser dienen dabei nur als Informationsträger (vgl. Code auf einer CD). Weshalb und wie genau das funktioniert, kann heute wissenschaftlich noch nicht erklärt werden. Dass es funktioniert, zeigen wissenschaftlichen Studien und insbesondere die praktischen Erfahrungen.

Kann denn Geistiges wirken? Worauf wirkt es? Existiert Geistiges überhaupt und in welchem Verhältnis steht es zur Materie?
Jede Erscheinung ist das Resultat eines Planes/ Gesetzes/ Idee/ Information und einer Kraft. Das ist bei von Menschen geschaffenen Dingen (Teller, Maschine, Stadt, Lied...) offensichtlich. Aber auch natürliche Dinge wie eine Schneeflocke bilden sich gesetzmässig, wenn die nötigen Bedingungen erfüllt sind (Wasser, Kälte...). Und Lebewesen bringen sich gemäss ihrer - inneren - Gesetzmässigkeit zum Ausdruck. So sind denn Körper, Denken, Fühlen und Wollen des Menschen Ausdruck eines individuellen Organisationsprinzips, seines Wesens. Ist dieses unpassend organisiert, reagiert der Mensch auf äussere Reize unangemessen: es entsteht Leiden, es zeigen sich Krankheitssymptome (Warzen, Allergien, Mensprobleme, Eifersucht...).

Äussere Reize (Kälte, Viren, Bakterien....) wirken nur als Auslöser von Krankheit, wenn eine entsprechende innere Disposition bereits vorhanden ist. Leiden weist daher auf eine falsche Disposition hin und regt zur Entwicklung an. Auf diesem Prinzip beruht die Homöopathie: wenn die falsche innere Organisation mit einem ihm ähnlichen Prinzip, dem homöopathischen Mittel konfrontiert wird, verstärkt sich kurzfristig ihr Leiden. Dadurch kann eine „Bewusstwerdung“, Verhaltensänderung und damit ein Heilprozess angeregt werden.

Mehr finden Sie in meiner ausführlichen Homöopathieinformation und unter "Definitionen".


Dezember 2005