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SPEZIFISCHE IMPFUNGEN

MMR
Mumps-, Masern-, Röteln-Viren
Sie befallen das Hirn und machen dann einen Heil-Ausschlag. Bei Kindern treten Neben-wirkungen selten, bei Erwachsenen aber häufig auf. Die Behinderung der Abwehr durch fieber-senkende MIttel und die Unterdrückung des Hautausschlages vergrössern das Risiko von Komplikationen. Durchgemachte Erkrankungen schützen vor gewissen Krankheiten: Frauen mit durchgemachten MMR erkranken weniger häufig an Eierstockkrebs (Newhouse M: A case control study of carcinoma of the ovary. Br. J. Prevention Soc. Med. 1977, 31). Eine anhaltende Immunität nach der Erkrankung ist nur bei regelmässigem Kontakt (Booster) mit dem Wildvirus gewährleistet. Dies ist seit der Impfung nicht mehr gewährleistet. Die Impfung bewirkt eine viel schwächere Immunität als die durchgemachte Krankheit und kann die Erhaltung der Immunität nicht gewährleisten. Bei 3% der Geimpften treten Nervenstörungen (Gliederschmerzen und Lähmungen) auf. Die MMR-Impfung ist deshalb unsinnig.

Masern
Morbilli, Measles
Erkrankung
Die Viren werden im Gespräch in kleinsten Tröpfchen eingeatmet und sind hochansteckend. Nach einer Inkubationszeit von etwa 12 Tagen tritt hohes Fieber auf, welches mit einem Hautausschlag abheilt. Durchgemachte Masern senken das Risiko eines späteren Brustkrebses (anthroposophische Studie). Die Erkrankung wirkt bei tuberkulinischer Familienbelastung als Ventil. Antikörper im Blut sind nur nach eindeutig durchgemachten Masern feststellbar (Dr. S. Zehnder).

Therapie
Fieber und Ausschlag sind Schutz vor Nebenwirkungen und dürfen nicht unterdrückt werden. Abwaschungen mit Rosmarin oder Calendula. Vitamin-C-haltige Getränke wie Sanddornsaft und Hagebuttentee. Holunder-, Lindenblüten-, Schachtelhalmtee, (hom. evt. Puls, Bell, Tub).

Komplikation
Selten Hirnhautentzündung. In der Schweiz erkranken jährlich 70 Kinder an Encephalitis (kein Vergleich, ob geimpft oder nicht; die Folgen sind nicht erfasst). Oft werden allerdings auch vorübergehende Bewusstseinstrübungen, wie sie häufig im normalen Krank-heitsverlauf von Masern vorkommen, als Encephalitis bezeichnet. Seit den Impfungen sind in Deutschland Komplikationen bei der Erkrankung auf das 15-fache gestiegen (von 1:50’000 auf 1:2000). Wenn Erwachsene erkranken, ist die Komplikationsrate hoch (ca. 25%). Gefahr besteht vor allem, wenn der Hautausschlag unterdrückt wird. In den USA ist die Rate von Masernencephalitis und -tod bei heutigen Masernausbrüchen höher als vor der Impfung. Homöopathisch werden Hirnhautentzündungen therapiert mit zinc, bry, cupr...

Impfschutz
Etwa 10% der Geimpften erkranken trotz der Impfung. Weil durch die Impfung der natürliche wiederholte Viruskontakt wegfällt, sinkt der Antikörperspiegel im Blut und in der Muttermilch: Erwachsene sind nicht mehr sicher geschützt und die Muttermilch schützt den Säugling nicht mehr sicher. In den USA werden deshalb 20-jährige erneut geimpft.

Impf-NW
Jedes 2. EEG nach der Masernimpfung ist auffällig. Probleme des Zentralnervensystems nach einer Masernimpfung bewirken oft eine Charakterveränderung (POS). Masernimpfviren findet man bei Multipler Sklerose und Colitis ulcerosa. Die Allergietendenz von Maserngeimpften ist doppelt so hoch (25%) wie bei Leuten, welche die Masern durchgemacht hatten (Studie in Guinea). Weitere NW: Pneumonie, Asthma, Kopfschmerzen, Thrombozytopenie, Hautblutungen, Ödeme.

Impfung
Lebendvirus. Frühestens nach der Pubertät

Mumps
Oreillons, Parotite, Parotitis
Erkrankung
Inkubationszeit 14-21 Tage. Fieber mit problemloser Schwellung der Ohrspeicheldrüse und evt. gutartiger Hirnhautentzündung. Das Risiko einer Hirnhautentzündung mit Schwerhörigkeit steigt mit dem Alter an.

Komplikation
Selten tritt eine gefährliche Hirnhautentzündung und Diabetes auf. Das Risiko einer Ho-denentzündung mit nachfolgender Sterilität bei Erkrankung nach der Pubertät ist wissen-schaftlich nicht bewiesen (Berner Arbeitsgruppe).
Impfung Lebendimpfung. Wegen geringem Impfschutz und möglichen Nebenwirkungen ist die Impfung abzulehnen.

Impfschutz
Unsicher, nur etwa 50%; daher besteht die Gefahr der Erkrankung als Erwachsener und das Problem, dass die Muttermilch nicht mehr genügend Antikörper enthält und dadurch gestillte Säuglinge nicht geschützt sind. In USA deshalb auch Wiederholung der Impfung bei 20-jährigen.

Impf-NW
Krämpfe, Hörschäden, Schädigung der Bauchspeicheldrüse: In Finnland (95%-Impfrate) werden wenig Nebenwirkungen beobachtet, aber der jugendliche Diabetes ist weltweit am höchsten (Homeopathic Links 4/94 S. 41). Seit Impfung tritt Mumps vermehrt im Erwachsenenalter (in USA von 12 auf 38%) auf und macht deshalb auch vermehrt Komplikationen. Geimpfte erkranken häufiger an Multipler Sklerose als nicht geimpfte (Jürg Kesselring, MS-Spezialist gem. Information Dr. Agarwala)

Röteln
Rougeoles, Rubeola
Erkrankung
Inkubationszeit 12-21 Tage. Fieber, dann unproblematischer feiner Hautausschlag; beginnt hinter den Ohren über Gesicht auf ganzen Körper. Vergrösserte Lymphknoten und Milz während ca 1 Woche. Schutz 95-98% vor weiteren Erkrankung. Durchgemachte Röteln verringern das Krebs-Risiko um 20-25%.

Komplikation
Gefahr der Schädigung des Foeten, wenn Frauen während der Schwangerschaft erkranken. Selten: Polyneuritis, Meningoenzephalitis, Arthritis, Thrombozytopenie, Angina, Mitteloh-rentzündung, Mastoiditis, Bronchopneumonie.

Impfung
Lebendimpfung. Knaben nicht impfen, damit der Wildvirus erhalten bleibt. Impfen nur von jungen Frauen mit regelmässigem Zyklus und fehlendem Antikörpertiter (es kommt oft vor, dass Röteln nur schwach durchgemacht und nicht erkannt wurden).

Impfschutz
nur etwa 50%. Der mangelnde Impfschutz kann dazu führen, dass Frauen in der Schwangerschaft erkranken; die durchgemachte Krankheit schützt besser. In USA deshalb Impfung von 20-jährigen.

Impf-NW
chron. Mensprobleme, Nerven- und Gelenksentzündungen, Ausschläge, Migräne. Risiko durch Züchtung auf Kaninchennierenzellen. Die Impfung während der Menarche kann zu Mensstörungen führen.

DiTePer
Diphtherie, Tetanus, Pertussis
Impf-NW
> 1000 Fälle plötzlicher Kindstod in USA, schwere Nervenstörungen, jugendlicher Diabetes, angeborene Blindheit, Taubheit, geistige Verlangsamung, Epilepsie, psychische Veränderungen, plötzliche Störung der Blutgerinnung (Dr. Agarwala)

Halsbräune
Diphtherie
Erkrankung
Inkubationszeit 2-7 Tage. Beginn mit Mattigkeit, Kopfschmerzen, evt. Erbrechen und Fieber. Herz- und Schluckbeschwerden. Grauweisser, nicht abwischbarer Belag meist auf der Rachen- und Mandel-, manchmal auch der Nasenschleimhaut mit oft süssfaulem Geruch. Geschwollene Lymphknoten.
In Deutschland 4 Diphtheriefälle 1985 (Dr. Buchwald), zwischen 1994 und 1996 3 Fälle: 1 war im Ausland gewesen, 1 hatte sich im Labor trotz Impfung infisziert. Viele symptomfreie Träger (MedWork). Grössere Infektionsgefahr in Drittweltländern. Bei der Einnahme von Antibiotica entsteht keine Immunität; Diphtherie kann dann mehrmals auftreten.
Medizinische Therapie durch Neutralisierung der zirkulierenden Toxine.
Die Immunität nimmt nach Jahren wieder ab. Eine Zweiterkrankung ist möglich.

Komplikationen
Bei Abwehrschwäche Gefahr des Erstickens und Herzschädigung. Reversible Hirnner-venlähmungen, Leber- und Nierenschädigungen.

Impfung
seit 1903. Toxoid. Enthält Thiomersal zur Konservierung und Aluminiumhydroxid als Träger. Impfschutz ca. 10 Jahre? Wenn man will, zusammen mit Tetanus.

Impfschutz
Der statistische Nachweis der Wirksamkeit wurde nie erbracht. In Russland brachen trotz genereller Durchimpfung nach dem Zusammenbruch der Systems Epidemien auf.

Impf-NW
Oft Schnupfen (F. Graf), Thrombosen, Lähmungen, Hirnschäden

Hom. Therapie
hom. antimiasmatische Behandlung (Syphilis), bei Epidemie Diph, Merc-c

Starrkrampf
Tetanus
Erkrankung
Wird durch das Gift eines Bakteriums (in Gartenerde, Pferdemist) hervorgerufen, welches nur unter Luftabschluss wachsen kann. Kein Problem bei offenen blutenden Wunden. Bei sauberer Wundversorgung in Friedenszeiten und hygienischer Geburt (Nabelinfektion beim Neugeborenen bei Geburten am Boden) sind fast ausschliesslich Menschen mit schlechtem Immunsystem bedroht: in Deutschland 4 Todesfälle 1985 (vgl. 1945 trotz Impfung 250'000 Todesfälle). 4 -14 Tage nach der Infektion beginnen Krämpfe in der Kaumuskulatur. Bei Erkrankung führt in Europa jeder 2. Fall zum Tod durch Krampf der Atemmuskulatur (gleichzeitige Aktiv- und Passivimpfung). In Indien, wo bei einer Infektion nur passiv geimpft wird, endet nur jeder 5. Fall tödlich. Die gleichzeitige Gabe von aktiver und passiver Impfung bei einer Verletzung scheint deshalb problematisch zu sein. Deshalb bei Verletzung nur Passivimpfung!

Akuttherapie
Stichwunde möglichst zum Bluten bringen. Homöopathisch Ledum, Hypericum, Arnica. Bei Verbrennung Alkoholumschläge und homöopathisch Cantharis; die Potenzen in C30 oder 200.

Impfung
Toxoid. Die Applikation entspricht dem natürlichen Infektionsweg. Schutz > 10 Jahre, Tetanus kann aber trotz der Impfung auftreten (Dr. P. Schmidt: Beobachtungen an Soldaten in der Salpetrière, Paris). Wenn man sich gegen die Aktiv-Impfung bei einer Verletzung nicht durchsetzen kann: Impfen, aber nicht vor Abschluss der Nervenreifung (4. Lebensjahr). Enthält eine Quecksilberverbindung als Konservierungsmittel und Aluminiumhydroxid als Träger.

Impf-NW
gestörte Sprachentwicklung, Schnupfen, Epilepsie

Keuchhusten
Pertussis
Erkrankung
Inkubationszeit 7-14 Tage. Starker Husten, hervorgerufen durch das Gift eines Bakteriums. Weil die Antikörper nicht mit der Muttermilch nicht übertragen werden, ist der Säugling während der ersten 6 Monate stark gefährdet: Mutter und Säugling sollten sich von allen hustenden Kindern fernhalten. Das Risiko, Keuchhusten zu bekommen, steigt bei tuberkulinischer Familienbelastung. Ab einem Jahr ist Keuchhusten für ein gestilltes, gesundes, ungeimpftes Kind nicht mehr bedrohlich und dauert maximal 6 Wochen. Tritt meist zwischen 3 und 7 Jahren auf.

Komplikation
Gefahr des Erstickens in den ersten 6 Monaten.

Therapie
Antibiotica können den Ausbruch dämpfen, aber es entsteht dann keine Immunität; evt. später wieder Erkrankung. Homöopathisch behandeln (tuberkulinisches Miasma).

Impfung
Seit 1924. Schützt nur zu etwa 40% und braucht dazu etwa 6 Monate; dann ist aber die heikle Zeit vorbei. Seit wenigen Jahren ist ein azellulärer Impfstoff im Handel, der weniger NW machen soll, aber keinen wesentlich besseren Schutz bietet (Schutz je nach Studie 32-69%). Geimpfte Kinder können Virus-Träger sein und andere anstecken. Gem. Dr. Friedrich von Stuckach besteht nicht einmal für allopathisch behandelte Kinder die Notwendigkeit, ein Impfrisiko einzugehen. Enthält eine Quecksilberverbindung. Nicht Impfen.

Impf-NW
Oft starke NW: Hirnschäden mit Lähmungen, Epilepsie (gem. einer schwedischen Studie 1 schwerer Fall pro 3500 Impfungen), Polioausbruch. (Asthma, Atemwegsinfekte, Koordi-nationsstörungen, Neurodermitis, Glomerulonephritis, Migräne, Agressivität, Hyperaktives Syndrom, Lernstörungen, Hypoglykämischer hypertoner Zustand: Agarwala)

HIB
Hämophilus influenzae B
Erkrankung
Grippe mit eventueller Komplikation einer Hirnhautentzündung

Komplikation
24 Hirnhautentzündungen auf 100’000 Atemwegserkrankungen sind gem. Dr. F. Graf provozierte Immunitätsprobleme. Gefahr bis zum 6. Lebensjahr.

Impfung
Lebendvirus und Toxid. Wird mit TetanusToxoid kombiniert = Konjugat-Impfstoff. Dauer des Impfschutzes noch unbekannt. Weil das Immunsystem noch ungenügend entwickelt ist, muss im Abstand von 3 Monaten dreimal geimpft werden; mit 1,5 Jahren wäre eine Impfung ausreichend. Nur Impfen, wenn durch DiTePo-Impfung das Immunsystem schon geschwächt wurde (F. Graf).

Impf-NW
Bronchitis, Pseudokrupp (Dr. F. Graf)

Kinderlähmung
Polio
Erkrankung
Wird verbreitet über den Kot. Erreger stirbt > 42 Grad C. ab. Inkubationszeit 7-14 Tage. Macht Durchfälle oder uncharakteristischen Infekt.
Geringe Gefährdung, wenn der Virus in der Bevölkerung generell vorhanden ist, da Im-munstimulierung durch regelmässigen Kontakt mit dem Virus. In Deutschland waren alle in den letzten 30 Jahren aufgetretenen Polio-Erkrankungen Impfpoliofälle. Polio: bis 1953 wurde die Diagnose nach 24 Tagen gestellt und dadurch auch die gutartige, spontan heilende Polio miterfasst. Dann wurde die Diagnose erst nach 60 Tagen gestellt, also nur noch die schweren lähmenden Formen erfasst. Logischerweise ergab sich so ein Rückgang der Poliokurve. In Europa besteht keine Polio Ansteckungsgefahr.

Komplikation
Bei etwa 5% der Kranken nach einigen Tagen ein erneuter Temperaturanstieg durch eine Hirnhautentzündung auf. Epidemien und tödliche Fälle durch Lähmungen treten bei Fehlernährung, Immunschwäche, Antibiotikabehandlungen auf (im Krieg, bei Hunger). Dann kann der Virus in die Nervenzellen eindringen und diese zerstören: bei Wildpolio in Afrika 1 Nervenschadenfall pro 100 Erkrankte. Bei generell fehlendem Viruskontakt (Booster) steigt die Gefahr von Komplikationen.

Therapie
Medizinisch nicht behandelbar. Lathyrus sativus C 1000 erwies sich bei Epidemien als homöopathische Prophylaxe und Heilmittel wirksam.
Impfung Lebendimpfung (Sabin, oral) seit 1950. Neu Totimpfung (Salk, Injektion), auf Affenzellen gezüchtet. Seit ca 2000 wird die orale Lebendimpfung in der Schweiz nicht mehr verab-reicht. Kanada und England schreiben die Zucht auf Menschenzellen vor, weil eine Stu-die bei poliogeimpften Krebspatienten Affenviren im Tumor gefunden hatte (Kushi und Jack; Neuseeland im "Truth" 1983. Wegen Gefahr für Nervensystem und Sprachentwicklung frühestens im 4. Lebensjahr; nicht in den heissen Monaten, am besten im Frühling.

Impf-NW
Chron. Schnupfen und Durchfälle (Graf). In Holland 1 neurologische NW auf 1000 Impfungen (Graf). In den USA 5-10 Lähmungen pro Jahr durch Impfvirus (medical letter 1988). Die Multiple Sklerose wird im deutschen Bundesseuchengesetz als Impfkrankheit anerkannt. Krebs durch Affenviren? (siehe unten). Die orale Impfung ist ansteckend und kann so schlimm wie Originalpolio sein. Durch Impfungen können Epidemien ausgelöst werden: In 34 mit Lebend-Polio nach Salk impfenden Ländern (auch in Europa) erhöhte sich die Polio-Rate bis zu 300%. Erst dann wurde der Salk-Impfstoff zurückgezogen. In Frankreich brach nach Einführung der Polio-Impfung nach Salk eine Epidemie aus, wel-che erst 1970 auf dem Niveau von 1920 (vor der Impfung) stabilisiert werden konnte. In Rio stieg die Poliorate nach 10 Jahren Impfen von jährlich 60 auf 1200 im Jahre 1965. Auf Madeira kam Polio nicht vor. Ab 1965 wurde geimpft, 1972 brach eine Epidemie aus. In Albanien war seit 1978 nicht mehr geimpft worden: keine Poliofälle. Nach einer erneu-ten Massenimpfung 1996 mit 1/2 Mio. Dosen brach 1997 eine Polioepidemie aus.

Gelbsucht
Hepatitis-A
Erkrankung
Inkubation 15-40 Tage. Durch Wasser übertragen. Leberentzündung, heilt mit Diät (und homöopathischer Unterstützung) meist problemlos.

Komplikation
Chronische Leberschaden

Impfung
Inaktivierter Virus, Thiomersal und Aluminiumhydroxid. Schutz 3-5 Jahre. Bei Tropenreisen besser prophylaktische Einnahme von Okoubaka in niedriger Potenz, bzw. Papaya, Knoblauch...

Impf-NW
Fälle von Krebs durch Verunreinigungen mit Affenviren?

Gelbsucht
Hepatitis-B
Erkrankung
Inkubation 40-140 Tage. Durch Blut und ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Macht Kopfweh, Müdigkeit durch Leberentzündung. Trotz Impfungen offenbar keine Abnahme der Häufigkeit (Buchwald).
Hom. Behandlung mit antimiasmatischen und Lebermitteln.

Komplikation
Chronische Leberschäden

Impfung
Die Impfung enthält Aluminium und eine Quecksilberverbindung. Sie bewirkt oft keine Antikörperbildung.
Je aktiver gegen Hepatitis A und B vorgegangen wird, desto mehr wird Hep-C zum Problem.
Impfen des Neugeborenen bei einer aktiven Hepatitis der Mutter (Soll gem. anderen Quellen bei Säuglingen nicht wirken)? Impfen evt. bei risikoreichem sexuellen Verhalten.

Impf-NW
Lokalreaktionen bei 50% der Geimpften weisen auf grundsätzliche Risiken hin: Multiple Sklerose (Gerichtsurteil in Nanterre: nach Impfung mit Engerix B), Schäden an Sehnerv und Immunsystem. Pro 50'000 Impfungen treten ca. 10 Lähmungen und Sehnervschädigungen auf (Dr. Albonico im "Expresso" 6.2.98). In Neuseeland nahmen die Fälle von insulinpflichtigem Diabetes seit der Impfung von 11,2 auf 18,2/100'000 zu.

FSME
Zeckenenzephalitis, FrühSommerMeningoEncephalitis
Erkrankung
Übertragung des Virus durch den Speichel beim Biss einer infizierten Zecke. In Endemiegebieten sind bis zu 1% der Zecken infiziert. Bei etwa 20% der von einer infizierten Zecke Gebissenen kommt es nach einigen Tagen zu grippeähnlichen Krankheitssymptomen.

Davon haben 10% Hirnhautreizungen mit Bewusstseinsstörungen bis zu mehreren Monaten (100-200 Fälle/Jahr in der Schweiz). Der überwiegende Teil der Erkrankungen mit Meningoenzephalitis heilt bei Kindern und Jugendlichen folgenlos aus, bei Erwachsenen bleiben jedoch zu 10-30 % neurologische Defizite unterschiedlichen Ausmaßes bestehen.

Ein bis zwei Prozent der Patienten mit Meningoenzephalitis versterben. Bei Kindern unter 6 Jahren kommt die Erkrankung kaum vor. Viel häufiger wird durch Zecken allerdings die bakterielle Borreliose übertragen.

Kommt nur unter 1000m vor. Bei Kindern bis 10 Jahren kommt Erkrankung nicht vor (Info Dr. Friese, internet). In Endemiegebiet ist nur 1 von 20'000 Zecken infisziert.

Komplikation
Ernste Schäden des Zentralnervensystems mit evt. bleibenden Lähmungen bei 10% der Erkrankten, also 1 Dauerschaden pro 500'000 Zeckenbisse in einem Endemiegebiet!

Akuttherapie bei Zeckenstich
Ledum, Arnica potenziert, Echinacea Urtinktur 3x50 Tropfen während einigen Tagen, auch Propolis soll schützen

Impfung
Inaktivierte Viren. Das Risiko der Impfung scheint grösser zu sein als das Krankheitsrisiko.

Impf-NW
Besonders schlimme neurologischen Nebenwirkungen mit Sehstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Taubheit, Krampfanfällen. Die neuere Impfung mit inaktiviertem Virus scheint besser verträglich zu sein als die alte Lebendimpfung, welche bei 1 von 2300 Geimpften zu Lähmungen führte. Die Passivimpfung mit IgG-Antikörpern macht noch grössere NW.

Grippe
Influenza
Erkrankung
Unproblematisch und sinnvoll: Inkubationszeit 1-3 Tage. Fieber hilft, chronische und akute Krankheiten zu überwinden, ist Zeichen eines reaktionsfähigen Immunsystems. Menschen ohne Fieber erkranken eher an Krebs (anthroposophische Studie).

Komplikation
Grippe ist nur für Immungeschwächte bedrohlich.
Prophylaxe Wenn nötig: Influenzinum 200K 3x an einanderfolgenden Tagen jedes Jahr.

Impfung
Inaktivierter Virus, Hühnerembriozellen, Thiomersal und Formaldehyd. Bei Grippeviren entstehen dauernd neue Stämme. Deshalb muss jedes Jahr neu geimpft werden. Nicht impfen.

Impf-NW
Grippe durch Impfung

Typhus
Typhus
Erkrankung
Inkubation 14 Tage (3-60 Tage), dann oft einige Tage unspezifische Allegemeinerscheinungen, in der zweiten Woche kontinuierliches Fieber 40 Grad mit Kopfschmerz. Leukozytenabfall, Milzschwellung und evt. Roseolen (rote Flecken) am Bauch, graubelegte Zunge mit roten Rändern, oft Verstopfung und Blähungen. Nekrose und Schorf der Peyerschen Plaques im Dünndarm und Erbsenbreidurchfall in der dritten Woche.
Therapie Antibiotica

Komplikation
Dünndarmperforation, Bauchfellentzündung, Herzmuskelentzündung, Tod durch infektiös-toxischen Kreislaufschock. Letalität mit Antibiotica noch 2-3%

Impfung
Schluckimpfung, Lebendimpfung: soll leichteren Verlauf bewirken

Impf-NW
Darmkrebs

Literatur
Albonico, Dr. med. Hans Ulrich: Gewaltige Medizin, 1997 (CH)
Graf, Dr. med. Friedrich: Die Impfentscheidungen, 1995 (D)
Med Work: Schweiz. Fachzeitschrift für ökologische und bedürftnisorientierte Medizin No 1, 1997
Arbeitsgruppe für differenzierte MMR-Impfungen, Postfach, 3000 Bern 9: Masern-, Mumps- und Röteln-Impfungen - Warum die Eltern mitentscheiden sollen.
Coulter, Dr. med. Harry: Impfungen, der Grossangriff auf Gehirn und Seele
Lienhard, Alfred: Impfen, Nutzen und Risiken für Kinder und Erwachsene, Unionsverlag Zürich
Buchwald, Dr. med. Gerhard: Impfen - das Geschäft mit der Angst (D)
Delarrue, Simone: Impfungen, der unglaubliche Irrtum/ Impfschutz, Irrtum oder Lüge (F)

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